Motorradfahrer-/innen   Gottesdienste

auf dem Gutshof des PZN in Wiesloch

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"ORIENTierung 2009" vom 14.  Mai  bis 14. (21.) Juni 2009 (über Pfingsten)  

Motorrad-Wallfahrt durch den Orient nach Jerusalem (ausgebucht!!)

geplante Route und tatsächlicher Verlauf (zum Vergrößern anklicken!)

weitere aktuelle Reisetagebucheintragungen findet Ihr im Gästebuch

Radiointerview zur Wallfahrt hier

 

und dies hier sind die 12 ...

 

Eine ganz besondere Reise mit dem Moped ... auf den Spuren unserer  Geschichte und Kultur

   Besuch alter Kirchen, Klöster, Moscheen und Städte

 

...  in einer überschaubaren Gruppe ( 12  Motorradfahrer/innen)

...  auf den unterschiedlichsten Straßen

durch: 

Deutschland, Österreich, Slowenien

Serbien, Bulgarien, Türkei (Stopp in Göreme - Kappadokien)

Syrien (u.a.  Apamea, Kreuzfahrerburg, Maalula, Damaskus) 

Jordanien (... Jerash, Petra, Wadi Rum, Rotes Meer)

Israel:  Fahrt durch den Jordangraben nach Jerusalem. Ca. 4 Tage in Jerusalem, See Genezareth und ... wozu die Abfahrtszeit unseres Frachters uns noch Zeit läßt

Rückreise auf einem Mittelmeerfrachter (5 Tage)

insgesamt ca. 6.500 km

Kosten: 2.750 Euro

 

und hier noch ein paar Bildeindrücke möglicher Stationen

 

zunächst über die Autobahn

erste Nacht an der Österr.- slowenischen Grenze ... ... im Hotel Neuhold in Wagna bei Leibnitz

kurze Durchfahrt durch Slowenien ... dann wohl irgendwo eine Nacht in Serbien
... und vielleicht paßt ja gerade in Bulgarien das berühmte Backovo-Kloster für einen Stopp mit Übernachtung ...
und dann rückt schon die Türkei und damit Asien näher
Istanbul werden wir wohl schweren Herzens aus Zeitgründen liegenlassen müssen ...

aber wir werden wohl für diesen Verzicht belohnt werden in Kappadokien. 

Unsere Bleibe "Les terrasses d' Uchisar" bei Göreme

die 3 Freunde aus Siegen 2008 auch schon da (Foto v. Frank Röcher)

und weiter geht's in Richtung Syrien

Apamea (www.orientsonne.de)

 

Apamea liegt am Ufer des Flusses Orontes, 55 km nordöstlich von Hama oberhalb des Ghab-Tals, einer der fruchtbarsten Gegenden Syriens. Die Ruinenstätte liegt heute sehr abgeschieden. Es gibt kein spektakuläres gut erhaltenes Theater wie in Bosra, keine Tempel wie in Baalbek; dennoch kann sich kaum jemand, der die schier endlose Kollonade entlanggeht, dem Zauber der einzigartigen antiken Stätte entziehen, wenn man sich vergegenwärtigt: Früher befand sich hier eine blühende Metropole.

Von der römischen Stadt übrig geblieben sind nur noch die Säulenstraße und das davon zwei Kilometer entfernte Theater, das früher in die Stadt integriert war. Die Weite der Anlage lässt die unglaublichen Dimensionen des römischen Pella erahnen. Sehenswert sind außerdem die Festung des Seleukus sowie das in einer alten Karawanserei in der Nähe untergebrachte Mosaikmuseum.

Gebaut wurde die Stadt von Seleukos, einem Feldherren Alexander des Großen, der der frisch gegründeten Stadt den Namen seiner Frau Apamea gab. In römischer Zeit wohnten fast eine halbe Million Menschen in der Stadt, die damals Pella genannt wurde. Im zweiten Jahrhundert nach Christus wurde die mit 1600 m Länge und 40 m Breite die längste römische Säulenstraße des römischen Imperiums gebaut, deren Teile bis heute zu sehen sind. Im vierten Jahrhundert wurde Apamea Bischoffsitz, im 6. Jh eroberten die Perser und bald darauf die Muslime die Stadt. Apamea verlor im Laufe der Jahrhunderte immer mehr an Bedeutung. Die Kreuzfahrer verhalfen der Stadt noch einmal zu ein bisschen Glanz, als sie sich im 12. Jh in der Zitadelle des Seleukos niederließen, die hoch über dem Orontes auf einem Hügel trohnt, doch nach der Eroberung durch Nur ed-Din 1149 wurde die Stadt 1157 durch ein Erdbeben völlig zerstört.

Krak des Chevaliers (www.orientsonne.de)

 

Foto: www.carriage-road.de 

Der Krak des Chevaliers, oder Qal'at al-Husn, wie die Festung auf arabisch genannt wird, ist eine der beeindruckendsten und besterhaltendsten mittelalterlich- en Burgen der Welt. Der Begriff Krak kommt dabei vom syrisch-aramäischen Wort Karak, das Festung bedeutet.

Die Burg liegt 65 km westlich von Homs auf einer 700 m hohen Bergkuppe. Gebaut wurde sie 1031 vom Emir von Homs, einem muslimischen Lokalherrscher... 

1142 ging die Burg an den Johanniterorden. Durch ein Erdbeben und Angriffe der Araber 1163 und 1167 wurde die Burg vor allem im Süden, dem schwächsten Teil der Burg, stark beschädigt und musste immer wieder ausgebessert werden.

1267 verschärfte sich die Lage für die Christen im Krak zusehends. Der Mamluke Baibars, der 1260 zum Sultan von Ägypten und Syrien aufgestiegen war, begann, immer mehr Christen aus dem Umland zu vertreiben und eroberte drei Kreuzfahrerburgen und 15 Wehrtürme in der Umgebung des Krak des Chevaliers. 1270 belagerte er schließlich die Festung. Die Kreuzfahrer verschanzten sich einige Zeit lang, am 8.4.1271 gaben sie schließlich auf. Die muslimischen Herrscher besetzten die Burg und besserten sie immer wieder aus, weswegen sie heute noch so gut erhalten ist.

Maalula (www.orientsonne.de)

Maalula gilt als das schönste Dorf Syriens. Es liegt ungefähr 50 km nördlich von Damaskus. Auf 1700 m Höhe schmiegen sich hier bunte Häuser schmiegen in einen Talkessel.

Dank der sehr geschützen Lage war das Dorf über Jahrhunderte hinweg ein Zufluchtsort für die oft verfolgten Christen, die hier zahlreiche Kirchen errichteten und darüber hinaus ihre Sprache bewahrten – einen aramäischen Dialekt. (nach www.orientsonne.de)

Das Kloster der Heiligen Thekla

auf dem Weg nach Damaskus

Schnellstraße durch Damaskus. An der rechten Seite ist Markt, in der Mitte parkt man und links wird mehr oder weniger gefahren??? (www.carriage-road.de)

Damaskus (www.orientsonne.de)

 

Perle des Orients wird Damaskus oft genannt. Und zu Recht! Kaum jemand kann sich dem einzigartigen Flair der syrischen Hauptstadt entziehen.

Besonders in der Altstadt erlebt man Orient pur - hier finden sich die Bazare, Cafes, Khans (Karawansereien – ehemalige Gasthäuser), Moscheen, Hammame (orientalische Bäder), Kirchen und Geschäfte. Und es ist auch ein geschichtsträchtiger Ort : Hier wurde Saulus von Gott gebelendet, in der Kapelle von Annanias erlangte er sein Augenlicht zurück, vom Bab Kissan Tor ließ er sich in einem Korb von der Mauer herab, um zu fliehen. Von 661 bis 750 war Damaskus die Hauptstadt des islamischen Reiches; im 12. Jh machte der große Saladin sie zu seinem Hauptwohnsitz. Als Syrien 1527 ins osmanische Reich eingegliedert wurde, beherrschten türkische Paschas die Stadt und überwachten den Aufbruch großer Pilgerkarawanen nach Mekka. Sie alle hinterließen großartige Bauwerke. Besonders sehenswert sind davon die Omayyadenmoscheen, der osmanische Azm-Palast und der Suq al-Hamidiyye.

Omayyadenmoschee

 

(www.orientsonne.de)

Die Omayyadenmoschee ist sicherlich das bedeutendste alte Bauwerk von ganz Damaskus. Das muslimische Gotteshaus war für längere Zeit die eindrucksvollste Moschee der arabischen Welt.

Auf dem Platz, auf dem heute die Omayyadenmoschee steht, befand sich in aramäischer Zeit ein Tempel des heidnischen Wettergottes Haddad. Die Römer verwandelten das alte Heiligtum in einen gewaltigen Jupitertempel, dessen Säulen man noch immer am Eingang des Suq al-Hamidiyye und der Geraden Straße erblicken kann. Die Distanz der Säulen zur heutigen Moschee lassen die ungeheuren Ausmaße der römischen Anlage erahnen. In byzanthinischer Zeit entstand auf dem Platz eine Johannes dem Täufer geweihte Basilika. Der Schrein mit den Gebeinen des Heiligen kann bis heute besichtigt werden.

Die muslimische Eroberung von Damaskus im Jahre 635 ließ die Kirche zunächst unangetastet, sie wurde eine gemeinsame Betstätte für Moslems und Christen. Der Omayyadenkalif al-Walid I ließ die Basilika schließlich doch zerstören und errichtete 715 an ihrer Stelle die heutige Omayyadenmoschee. Die Konstruktion war dem Hause des Propheten Mohammeds in Medina nachempfunden. Der Kalif ließ die Moschee aber auf byzanthinischer Weise ausschmücken. 

Das Bauwerk gehörte zu den größten seiner Zeit und wurde wie ein Weltwunder bestaunt. 

Die Außenmauern ruhten auf den Fundamenten des Jupitertempels und maßen 100x157,5m. Drei gewaltige Minarette besitzt das muslimische Gotteshaus, von denen das Südöstliche Jesus-Minarett genannt wird – viele Muslime glauben, dass Jesus am jüngsten Tag hier wieder erscheinen wird. Die Moschee besteht aus zwei Teilen. Es gibt einen großzügigen Innenhof, indem sich, von acht Säulen getragen, das Schatzhaus aus osmanischer Zeit befindet. Hier befand sich der Staatsschatz der Osmanen. 

Der eigentliche heilige Bezirk ist jedoch die dreischiffige Gebetshalle. 

Korinthische Säulen stützen die Decke ab und ermöglichen so einen freien Blick auf den Schrein Johannes' des Täufers und die mihrab, der Alkoven, der die Richtung nach Mekka anzeigt. Das Innere der Moschee war einst komplett mit Mosaiken aus der Frühzeit des Islam verziehrt, die das Paradies mit bildhaften Darstellungen zeigen – obwohl im Islam ein Bilderverbot herrscht, das Abbildungen der Schöpfung strikt verbietet. Das machte die Moschee zu etwas einzigartigem in der muslimischen Welt.

Es wird gemutmaßt, dass die Omayyadenmoschee mit über 4000 m² das größte goldene Mosaik der Welt in sich barg. Ein Feuer beschädigte 1893 das Gebäude jedoch beträchtlich und viele Kunstschätze gingen verloren. Neben der Moschee befindet sich außerdem das Mausoleum des großen Saladin (Salah ud-Din), der 1287 Jerusalem von den Kreuzfahrern zurückeroberte. Dieser Kuppelbau ist ebenfalls einen Besuch wert.

Foto: www.carriage-road.de  

Die Suqs

 Der Suq al-Hamidiyye ist einer der berühmtesten orientalischen Bazare überhaupt. 

In Damaskus gibt es in der Altstadt, nah an der Omayyadenmoschee, ein ganzes Netzwerk von überdachten Marktstraßen. Die mit 500 m längste Halle des Bazars ist der Suq al-Hamidiyye, der sich seit dem 13. Jh kaum mehr verändert hat – einzig die ehemals hölzerne Dachkonstruktion wurde durch Wellblech ersetzt. Der Bazar wurde auf der ehemaligen römischen Säulenstraße errichtet, die zur Omayyadenmoschee führte. An dieser Hauptverkehrsader des Suqs findet man vor allem orientlaische Accessoirs und Kleidung sowie Cafes. 

 

Foto: www.carriage-road.de 

Das Berühmteste von ihnen ist das Bakdash – hier sollte unbedingt arabische Eiscreme gegessen werden. Es lohnt sich ebenfalls, einen Blick in die zahlreichen Nebengassen des Bazars zu werfen – hier lässt sich alles von Gebrauchtgegenständen über Schreibwaren bis hin zu Wolle und Drogerieartikeln finden. Besonders hervorzuheben ist dabei der Suq al-Bzuriyye, in dem Süßigkeiten, Olivenseife aus Aleppo und Gewürze verkauft werden wie beispielsweise Safran – 200 Gramm kosten kaum mehr als drei Euro...
und weiter geht's nach Jordanien

Jerash (Gerasa) (www.orientsonne.de)

 

Das antike Gerasa ist nach Petra und Wadi Rumm die bedeutendste touristische Attraktion Jordaniens. Hier können wie kaum anderswo auf der Welt gut erhaltene römische Ruinen besichtigt werden. Es gibt mehrere Tempel, zwei Theater, ein Hippodrom, Säulenstraßen und vieles mehr zu bestaunen.

Geschichte

Es ist nicht sicher, ob die Stadt von Alexander dem Großen gegründet wurde. Ihre Ursprünge entstanden jedoch unter hellenistischem Einfluss der Seleukiden, den nachfolgern des großen mazedonischen Feldherren. Nachdem die Römer den nahen Osten in ihr Imperium eingeleidert hatten, wurde Jerash ein bedeutendes Handelszentrum. Besonders unter dem Kaiser Trajan erlebte es eine Blütezeit und war das wirtschaftliche Zentrum der Prvovincia Arabia. Im 3. Jahrhundert begann die Bedeutung Jerashs zu schwinden. Nach der arabischen Eroberung Jordaniens wurde die Stadt endgültig verlassen.

Dan des milden Klimas und der friedlichen Eroberung der Araber, die bereits vorhandene Bauten nicht willkürlich zerstörten, ist nach wie vor sehr viel von Jerash erhalten – mehr als bei den meisten römischen und hellenistischen Bauwerken in Italien oder Griechenland.

 

unsere 3 Freunde waren 2008 auch schon hier 

auf dem Mount Nebo, dem "Mosesberg"

Foto: Frank Röcher

das weltberühmte Petra
das Wadi Rum
und schließlich: das rote Meer bei Akaba
Jerusalem rückt näher ...

liegt fast auf dem Weg: das Tote Meer

Der Höhenmesser am GPS zeigt -416m an, wir stehen an der Küste des toten Meeres. Hier ist der tiefste nicht von Wasser bedeckte Punkt der Erde. Momentan sinkt der Pegel jährlich um ca. einen Meter. (www.carriage-road.de)

und dann nach gut 5.000 km im Sattel ...

Damaskustor

Mitten drin

Unsere Unterkunft in Jerusalem. Das Paulushaus beim Damaskustor

Jerusalem ist eine faszinierende Stadt. In unmittelbarer Nähe verehren Juden, Christen und Muslime ihre Heiligtümer. Das Paulus-Haus ist ideal gelegen, um viele interessante Orte ohne große Mühen zu entdecken.

In unmittelbarer Nachbarschaft finden sich:

Jerusalemer Altstadt mit Grabeskirche, Klagemauer, Felsendom, Via Dolorosa und der arabische Basar
Gartengrab (ein aus dem 4. Jahrhundert stammendes Felsengrab)
St. George (anglikanische Kathedrale)
St. Stephan (Bibelschule der Dominikaner)
Notre Dame Center (vatikanisches Pilgerhospiz)
Rockefeller-Museum
Garten Getsemane / Ölberg
 

Schöne Aussichten!

Besuch des "Caritas Baby Hospital" der Kinderhilfe Bethlehem

Engagiert gegen Not

Die Kinderhilfe Bethlehem unterstützt Kinder, Mütter und Familien im Nahen Osten. Im Verein arbeiten Mitglieder aus der Schweiz, aus Deutschland, Italien und Österreich mit. ...  Die Kinderhilfe Bethlehem wurde 1963 gegründet, um die Arbeit im Caritas Baby Hospital langfristig zu sichern und die Projekthilfen auszubauen.

In Bethlehem und der Region

Bis heute liegt der Arbeitsschwerpunkt in Bethlehem und der näheren Umgebung. Dort setzen wir uns für eine bessere medizinische Versorgung ein und kämpfen gegen Armut und Not. Finanziert wird die Arbeit durch Spendengelder. Wir lassen unsere Finanzen jährlich prüfen und tragen das ZEWO-Gütesiegel.

mehr Infos hier

Wer noch eine Spende für die Kinderhilfe Bethlehem machen möchte, die wir dann mit nach Bethelehm nehmen, kann seine Spende überweisen auf das Kto. Nr. 210 403 98 der Pfarrei Heilig Kreuz bei der Volksbank Wiesloch BLZ 672 922 00

Stichwort: Kinderhilfe Bethlehem.

 

2 Tage geht's dann an den See von Genezareth

wir wohnen im Gästehaus des Kibbuz Inbar

weiter geht's für 3 Tage nach Tel Aviv

wir wohnen im Hostel Bnei Dan

 
zurück geht's dann am 7. Juni (und die 2. Gruppe am 14. Juni) 

mit dem Schiff nach Italien 

(Salerno bei Neapel)

Tourbegleitung:

    Stefan von Rüden, Kilian Stark  und Kalle Richstein

                

Kosten:  2750,00 Euro  

darin enthalten sind: Teilnahmegebühr, Unterkunft mit Halbpension

Kosten für die Fähre (inkl. Hafengebühren)

nicht enthalten sind Eintrittsgelder und Autobahngebühren

Die Anmeldung gilt erst bei Eingang einer Anzahlung von 500,00 Euro auf das Kto. Nr. 210 403 98 der Pfarrei Heilig Kreuz  bei der Volksbank Wiesloch BLZ 672 922 00

Veranstalter sind:

Pfarramt Heilig Kreuz  

Westliche Zufahrt 38, 

69168 Wiesloch

Tel: 06222/8791 Fax: 06222/4083

e-mail: vonrueden@hlkreuz.de

Kath. Regionalstelle

Rhein-Neckar  

Pfarrstr. 1

68549 Ilvesheim

Tel: 0621/4967071 Fax 0621/4967080

e-mail:

regionalstelle@kath-rhein-neckar.de

www.kath-rhein-neckar.de